Das besondere Lebensgefühl auf Kreta

Kreta spielt in meinem Buch („Glück stand nicht zur Debatte“) eine sehr wichtige Rolle.

Diese geschichtsträchtige Insel hat mich vom ersten Moment an in ihren Bann gezogen.

 

 

 

 

 

Die vielen Ausgrabungen erzählen eine Jahrtausende alte Geschichte und machen Kreta zur Wiege Europas.

Auch landschaftlich hat Kreta für jeden etwas zu bieten:

  • fruchtbare Hochebenen mit uralten Windrädern (Lassithi Hochebene)
  • drei gewaltige über 2000 Meter hohe Bergmassive mit einer eigenen Flora und Fauna bieten sich dem Wanderer zur Erkundung an und geben die Möglichkeit in den kleinen Bergdörfern das ursprüngliche Kreta kennenzulernen
  • kleine Badebuchten und kilometerlange Strände, von felsig über kiesig bis sandig

Jeder Fleck hat seinen eigenen Charakter, seinen eigenen Charme. Es gibt so viel zu entdecken – das alles aufzuzählen, würde ein Buch füllen.

Was mich am meisten faszinierte und dazu verführte einige Sommer dort zu verbringen, war: das Lebensgefühl!

Man kann sich kaum entziehen, es geschieht einfach!

Die anfangs noch eiligen Schritte verlangsamen sich zu einem Schlendern.

Das Gestern verschwindet und das Morgen ist zu weit weg, um es zu greifen.

Pläne und Verabredungen werden sinnlos – es kommt immer anders.

Plötzlich gibt es nur noch das Hier und Heute und die Menschen, die einem begegnen.

Jeder Tag, jeder Moment ist spannend, hält Überraschungen bereit und wird mit Erfahrungen bereichert, die alte Überzeugungen auf den Kopf stellen.

Nirgends habe ich mich je so lebendig gefühlt.

Im Alter von 24 Jahren habe ich das Leben gesucht und es auf Kreta gefunden.

In der auf Kreta im Süden gelegenen kleinen Ortschaft Matala (berühmt für seine Höhlen in einer Felswand) las ich einen Spruch, der wahrscheinlich einst von Hippies an eine Mauer geschrieben worden war: „Wann werdet ihr verstehen, dass das Morgen niemals kommt“ („When will you understand, that tomorrow never comes“). Er hat mich tief beeindruckt.

Natürlich ist es gut und wichtig für die Zukunft zu planen – aber die Saat für meine Wünsche und Träume muß ich soweit wie möglich JETZT setzen und dabei offen für Veränderungen bleiben.

 

 

Nichts ist selbstverständlich, weder die Menschen, die uns nah sind, die Gesundheit noch das Leben selbst.

Alles ist vergänglich.

 

 

 

 

 

Ich bin dankbar für diese Erfahrungen. Sie haben mir eine neue Sichtweise auf mein Leben geschenkt und ein stärkeres Bewusstsein für das Gute und Schöne im Hier und Jetzt.

Wenn ich unzufrieden bin, frage ich mich, ob ich diesen Zustand selbst verändern kann, auch, wenn es nur Kleinigkeiten sind.

Mein Partner und ich versuchen diese Lebensphilosophie auf unsere Art umzusetzen:

Kleine Aktionen (Mountainbiken, Baden, Spazierengehen usw.) wochentags und am Wochenende, Ausflüge mit dem Wohnmobil.

Jeder Moment ist einzigartig, jeder Morgen ein Geschenk – eine Chance für einen Neuanfang.

 

Fotos von Pexels

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